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"Wenn jetzt direkt
richtig kanalisiert und nicht in bekannter Manier abgezockt wird, werden
wir Glück im Unglück haben – eine Jahrhundertchance." Wie das
zu verstehen ist, erklärte Gudrun Seidl heute nacht: sie versandte
einen von ihr entwickelten Bedarfsanalysebogen
(Meinungen) an die Verantwortlichen
(öffnet doc-Datei) und forderte zur Weiterleitung an die Bevölkerung
auf.
Sie fordert darin alle Hochwassergeschädigten auf, ihre entstandenen
und noch entstehenden Schäden einzurichtenden Kontrollstellen (hierzu
könnten bundesweit Arbeitslose zum Einsatz kommen – Telecall) zu
melden. Im weiteren Schritt könnten dann Kollektiveinkäufe getätigt
und so übergrosse Rabatte ausgehandelt werden. Auch der EU-Kommission
könnte so der Schaden konkret beziffert werden, was erhebliche
Auszahlungen direkt ermöglichen dürfte.
Auf direktem Weg wären Nutzniesser nicht zunächst, wie bisher, die
Banken, sondern die notleidende Bevölkerung, die notleidende
Wirtschaft, das Land und letztlich denn auch die Banken und
Versicherungen. Hartz-Kommission hätte sich ebenso erledigt wie die
Rezession. |