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Weltwirtschaftskrise, Namens- Inhaberaktie:
Gudrun Seidl, Herausgeberin des Europaexperten-Magazins cenjur, greift Äusserungen der "Kritischen Aktionäre" an und fordert im weiteren Verlauf Öffnung der Geheimarchive - siehe hierzu auch unser Beitrag vom 24.10.2002 

 

Freiburg 27. Juli 2002 Schockiert und fassungslos zugleich ist Gudrun Seidl über Äusserungen des Vereins "Kritische Aktionäre" http://www.kritischeaktionaere.de/Stimmrechte/stimmrechte.html zur Namens- und Inhaberaktie und verweist auf Noack und den derzeitigen Ausverkaufszustand Deutschlands http://www.jura.uni-duesseldorf.de/dozenten/noack/texte/noack/NaVortr.htm

"Erleben wir mit unserer Wirtschaft heute nicht wieder 1925, 1950 und 1960? Wieso forderten die Besatzungsmächte Umstellung unserer Konzerne auf Namensaktien (siehe Noack aaO)? Wieso verschwand die Namensaktie Ende der 50er wieder gegen die ruinöse Inhaberaktie? Die Inhaberaktie lässt bewusst unkontrollierbare Manipulationen zu, wie 1925?

Welche Art Aktien hatten denn überhaupt die Konzerne und Banken 1925, dass die Besatzungsmächte die Umstellung auf Namensaktie forderten? Warum forderten sie überhaupt die Umstellung auf Namensaktien? Wer kollaborierte denn wirklich mit Hitler, warum werden die Geheimarchive nicht geöffnet? Würde man hierin etwa die Antwort auf meine Fragen finden?"

Bohrende Fragen von Gudrun Seidl, die gerade wegen des Ausverkaufszustandes unserer Nation auf die Gefährlichkeit der Inhaberaktie aufmerksam machte
http://www.seidl.de/sonderinfo_Kabelnetz.htm http://www.seidl.de/cenjur/pm_kartell180502.htm und http://www.seidl.de/ausverkauf.htm

Schockiert ist Gudrun Seidl auch über Äusserungen zu deutschen Grosskonzernen während der Nazi-Zeit

http://www.kritischeaktionaere.de/Konzernkritik/I_G__Farben/i_g__farben.html Vergeblich, so Gudrun Seidl, suche man auf den Internetseiten "Kritische Aktionäre" die Grossaktionäre, Beteiligungen und Verflechtungen der dort unter genannten Firmen vor Kriegsausbruch und Machtübernahme durch Hitler. Die Machtübernahme Hitlers sei bekanntlich innerhalb einer Weltwirtschaftskrise erfolgt.

Gudrun Seidl: "Wer war denn z.B. 1925 Grossaktionär bei BAYER, I.G. Farben, Hoechst, Deutsche Bank, VEBA, BASF, Schering, Boehringer, Ruhrgas, Preussag, Mercedes? Gab es diese Konzerne etwa erst seit 1938?
http://www.cenjur.de/cenjur/BIGUE50.txt Warum wird nur in polemischer Art über die Kollaboration deutscher Grosskonzerne und Banken nach Hitlers Machtübernahme berichtet?

Wie kann es angehen, dass vorhandene Beweismittel unter Verschluss gehalten und ein Land und Volk verurteilt werden? Das nennt man im Juristendeutsch Vorverurteilung. cenjur fordert die Öffnung aller Geheimarchive, damit endlich Schluss ist mit Vorverurteilung und Mutmassungen.

Gudrun Seidl, cenjur - siehe auch Kommentar zum Thema