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Freiburg
27. Juli 2002 Schockiert und fassungslos zugleich ist Gudrun
Seidl über Äusserungen des Vereins "Kritische
Aktionäre" http://www.kritischeaktionaere.de/Stimmrechte/stimmrechte.html
zur Namens- und Inhaberaktie und verweist auf Noack und den
derzeitigen Ausverkaufszustand Deutschlands http://www.jura.uni-duesseldorf.de/dozenten/noack/texte/noack/NaVortr.htm
"Erleben wir mit unserer Wirtschaft heute nicht wieder 1925, 1950 und
1960? Wieso forderten die Besatzungsmächte Umstellung unserer
Konzerne auf Namensaktien (siehe Noack aaO)? Wieso verschwand
die Namensaktie Ende der 50er wieder gegen die ruinöse
Inhaberaktie? Die Inhaberaktie lässt bewusst unkontrollierbare
Manipulationen zu, wie 1925?
Welche Art Aktien hatten denn überhaupt die Konzerne und Banken 1925, dass
die Besatzungsmächte die Umstellung auf Namensaktie forderten?
Warum forderten sie überhaupt die Umstellung auf Namensaktien?
Wer kollaborierte denn wirklich mit Hitler, warum werden die
Geheimarchive nicht geöffnet? Würde man hierin etwa die
Antwort auf meine Fragen finden?"
Bohrende Fragen von Gudrun Seidl, die gerade wegen des Ausverkaufszustandes
unserer Nation auf die Gefährlichkeit der Inhaberaktie
aufmerksam machte http://www.seidl.de/sonderinfo_Kabelnetz.htm
http://www.seidl.de/cenjur/pm_kartell180502.htm
und http://www.seidl.de/ausverkauf.htm
Schockiert ist Gudrun Seidl auch über Äusserungen zu deutschen
Grosskonzernen während der Nazi-Zeit
http://www.kritischeaktionaere.de/Konzernkritik/I_G__Farben/i_g__farben.html
Vergeblich, so Gudrun Seidl, suche man auf den Internetseiten
"Kritische Aktionäre" die Grossaktionäre,
Beteiligungen und Verflechtungen der dort unter genannten Firmen
vor Kriegsausbruch und Machtübernahme durch Hitler. Die
Machtübernahme Hitlers sei bekanntlich innerhalb einer
Weltwirtschaftskrise erfolgt.
Gudrun Seidl: "Wer war denn z.B. 1925 Grossaktionär bei BAYER,
I.G. Farben, Hoechst, Deutsche Bank, VEBA, BASF, Schering,
Boehringer, Ruhrgas, Preussag, Mercedes? Gab es diese Konzerne
etwa erst seit 1938? http://www.cenjur.de/cenjur/BIGUE50.txt
Warum wird nur in polemischer Art über die Kollaboration
deutscher Grosskonzerne und Banken nach Hitlers Machtübernahme
berichtet?
Wie kann es
angehen, dass vorhandene Beweismittel unter Verschluss gehalten
und ein Land und Volk verurteilt werden? Das nennt man im
Juristendeutsch Vorverurteilung. cenjur fordert die Öffnung
aller Geheimarchive, damit endlich Schluss ist mit
Vorverurteilung und Mutmassungen.
Gudrun Seidl, cenjur - siehe auch Kommentar zum
Thema |