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Diskussions-Themen:
Euro: für oder gegen
Wie finden Sie unser Logo? - Sprachenvielfalt auf
Ihren Seiten beispielhaft 07/10/2001
Was bedeudet die Unionsbürgerschaft ? - Richtungsweisende
Völkerverständigung 07/10/2001
Rolle der konstitutionellen Regionen
Die Erweiterung der EU. Eine gute Idee ? - Osterweiterung
im derzeitigen Zustand Europas gefährlich Teil I 07/10/und Teil II
07/10/2001
Unser Statement im "Diskussinosforum Logo"
Sehr geehrte Damen und Herren, Sie haben uns als "Ratspräsidentschaft-Mitgliedstaat"
so angenehm mit der Sprachenvielfalt auf Ihren Seiten überrascht,
dass wir Ihnen als CE juristisch-politisches Info-Magazin nicht nur dafür
sehr danken, sondern Ihnen als "Danke" eine Sonderseite unseres Magazins
widmen. Man kann nur hoffen, dass Sie damit beispielhaftes Vorbild für
die europäischen Institutionen und Mitgliedstaaten sind.
Sprachenvielfalt nehmen Sie offensichtlich sehr ernst,
dazu noch im "Jahr der Sprachen". Sprachenvielfalt neben der Muttersprache
zur Verfügung zu stellen ist das beste Mittel gegen Fremdenfeindlichkeit.
Sie scheinen dies begriffen zu haben und handeln danach. Dafür ein
ganz grosses Lob und Dank aus dem südlichen Breisgau in Deutschland.
Gudrun Seidl, cenjur CE juristisch-politisches Info-Magazin
von SEIDL, weltweiter Vertragspartner der EU-Kommission - http://www.cenjur.de/frameindex.htm
und http://www.cenjur.de/europa/ratsvorsitz_belgien.htm - wir werden uns
in Ihre Mailingliste eintragen und dann kostenfrei berichten.
Unser Statement im Diskussionsforum "Unionsbürgerschaft"
Zunächst danken wir für die Zur-Verfügung-Stellung dieser
Foren. Auch hier, wie bereits im Diskussionsform "Wie finden Sie unser
Logo?" mitgeteilt (Ihr Logo ist übrigens sehr gelungen), noch eine
weitere Anmerkung. Sie stellen nicht nur neben der Muttersprache 4 andere
Sprachen zur Verfügung, Sie richten gar Diskussionsforen ein, sprechen
mit den Menschen und suchen das Gespräch. Das zeichnet Sie wiederum
beispielhaft aus. Nur sprechenden Menschen kann man helfen. Ich lerne Belgien
von einer ganz neuen Seite kennen und entdecken und bin sehr angenehm überrascht.
Danke - Gudrun Seidl, cenjur
Unser Statement im Diskussinsforum "Osterweiterung" Sehr
geehrte Damen, sehr geehrte Herren, wir haben hierzu schon Veröffentlichungen
unter http://www.cenjur.de/europa/zukunft_europa.htm und http://www.cenjur.de/europa/osterweiterung.htm
gebracht. Die Osterweiterung ist zwar wichtig und richtig, aber nicht im
derzeitigen Zustand Europas. Der gesamte Agrarmarkt ist doch zusammengebrochen.
Dieser muss doch zunächst zukunftsorientiert auf- und umgebaut werden.
1972 kamen wir von einem 400.000 t FleischIMPORT auf einen 800.000t subventionierten
FleischEXPORT. BSE wäre in dieser Form nie auf den Markt gekommen,
hätten wir noch die Agrarpolitik der 50er bzw. 60er Jahre. Es ist
allgemein bekannt, dass Mitgliedstaaten so gewissenlos sind und in den
Mitgliedstaaten verbotenes Futtermittel in die Ostblockstaaten liefern.
In Staaten, die die EU in nächster Zeit als Beitrittskandidaten aufnimmt.
Dann haben wir wieder BSE auf dem Markt - bedenkt man, dass die Osterweiterung
agrarstarke Länder in die Gemeinschaft einbringt, kann man sich in
etwa ausmalen, was geschieht. Das ist das eine Problem. Das zweite Problem
ist die Nichtumsetzung von EU-Richtlinien in nationales Recht:
Europa muss zunächst einmal gegenüberstellen,
welche Richtlinien von welchem Staat noch nicht in nationales Recht umgesetzt
wurden, musss angeben, bis wann Umsetzungsfrist war, in welchem Verfahrenszustand
sich der jeweilige Mitgliedstaat befindet, welche überfälligen
Richtlinien in jedem Falle vor Osterweiterung umgesetzt sein müssen
und dann müssen die zunächst umgesetzt sein. Deutschland hat
hier wegen seines Systems grosse Schwierigkeiten: Bundesrecht und Landesrecht.
Hierzu erscheint gerade heute ein Schwachstellen-Analyse-Bericht der Sonderbeauftragten
Dr. Hedda von Wedel, Bundesrechnungshof, den Sie auf unseren Interntseiten
http://www.cenjur.de/frameindex.htm und http://www.cenjur.de/pages/bselinks_cenjur.htm
ab 12.30 Uhr einsehen können. Die Gemeinschaft genötigt alleine
für die Umsatzung der Strahlenschutz-Richtlinie über 40 Jahre
(!!!). Sie lesen richtig, denn die Strahlenschutz-Richtlinie ist von 1959,
enthielt keine Umsetzungsfrist, wurde 1996 modifiziert und sollte nun bis
Juni 2000 in nationales Recht umgesetzt sein. Deutschland zB schafft dies
bis heute nicht, Frankreich hat ebenfalls seit 1991 die Evakuierungs-Richtlinie
bis heute nicht in nationales Recht umgesetzt, fragen Sie, wer bis heute
die Emissions-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt hat oder die Richtlinie
Brutto-Sozialprodukt. Nein, die Osterweiterung unter diesen Umständen
wäre für die Gemeinschaft tödlich. Jeder, der tieferen Einblick,
so wie wir, in das Regelwerk der EU hat, warnt. So möchte ich dies
denn auch heute und hier tun. Mit freundlichem Gruss und Dank, dass Sie
zu dieser Äusserung hier eine Plattform zur Verfügung stellen.
Gudrun Seidl, cenjur CE juristisch-politisches Info-Magazin von SEIDL,
weltweiter Vertragspartner der EU-Kommission
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