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Brüssel/Freiburg
im Breisgau 10. Juli 2002, 08:02 Uhr [cen] Vorgeschichte: Der Holländer
Sicco
Mansholt (EU-Kommissar für Landwirtschaft von 1958 bis 1972) machte
damals den grossen Fehler, seinen Plan zunächst nicht schriftlich
mitzuteilen, sondern auf einer Pressekonferenz. Sein schriftlicher Plan
später fand so gut wie keine Beachtung mehr. So ist das, was man heute
in der Chronik der Medien liest, nicht unbedingt das, was Mansholt vorstellte
und wollte. Mansholt wollte keine Marktregulierung. Die Marktregulierung
wollte Frankreich. (Politik der leeren Stühle!)
1972 war Jaques Chirac Landwirtschaftsminister
in Frankreich. Durch ihn kam es letztlich zur heutigen fatalen Marktregulierungspolitik
Masse statt Klasse. Zu dieser Zeit war der Franzose François-Xavier
Ortoli Kommissionspräsident. Ob unter dem Druck der
in den 70er Jahren von der COPA beherrschten und geführten Politik
und/oder "dank" Frankreichs Einwirken unter Chirac, kam Europa von einem
400.000 t Rindfleischimport
auf einen 800.000 t subventionierten Rindfleischexport!
1973 traten folgende Nationen der EU bei: Dänemark, Irland und das
vereinigte Königreich. Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
Massiv
beschwerten sich ehemalige Kommissioins-, Kabinetts- und GD-Angehörige
über den "Staat im Staate", die COPA, die es nicht fertig gebracht
habe, Kontrollen einzuführen, sondern immer nur gewohnt war, Geld
ohne Kontrollen zu erhalten.
cenjur fordert nach Rücksprache
mit ehemaligen Kommissaren und Kabinettsmitgliedern:
Subventioniert wird/werden
(auf Grundlage bereits vorhandener EU-Richtlinien): |