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EUR-OP NEWS 2/2000 Lebensmittelsicherheit 1.Hormonbehandeltes Fleisch
Ausgehend von den neuesten Erkenntnissen hat der Wissenschaftliche Ausschuss der EU für Veterinärmaßnahmen im Zusammenhang mit der öffentlichen Gesundheit (SCVPH) seine Auffassung bekräftigt, wonach der Einsatz von Hormonen als Wachstumsförderer bei Rindern die Verbrauchergesundheit gefährdet. Die Kommission schlägt daher vor, die Verwendung von 17â-Östradiol und seinen Steroidderivaten bei landwirtschaftlichen Nutztieren sowohl als Wachstumsförderer wie auch zu therapeutischen Zwecken oder zur tierzüchterischen Behandlung endgültig zu verbieten, da es sich nachweislich um karzinogene Substanzen handelt. Darüber hinaus schlägt sie vor, das derzeitige Verbot der anderen fünf zur Wachstumsförderung bei Rindern eingesetzten Hormone (Testosteron, Progesteron, Trenbolonacetat, Zeranol und Melengestrolacetat) vorläufig aufrechtzuerhalten und noch umfassendere wissenschaftliche Informationen zusammenzutragen. Da das Parlament an der Schaffung einer neuen Regelung zu Hormonrückständen in Fleisch beteiligt ist, geht die Kommission jetzt davon aus, dass das Embargo den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) entspricht. Sie hofft, dass Kanada und die USA im Gegenzug zur neuen Regelung und einem gegenüber der WTO eingeräumten Verstoß die Beschränkungen aufheben werden, die sie über bestimmte agroindustrielle Produkte aus Europa verhängt haben:......mehr |
Brüssel, den 5. Dezember 2000 BSE : Kommission bewertet fünf neue Tests Die Europäische Kommission arbeitet weiterhin an der Entwicklung von BSE- bzw. TSE-Tests und evaluiert zur Zeit fünf Testverfahren. Diese wurden nach einem weltweiten Aufruf zur Interessenbekundung ausgewählt, dessen Frist am 30. September ablief. Der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige Kommissar Byrne erklärte dazu, "Die Einführung von BSE-Tests in der EU hat bereits zu schnellen positiven Ergebnissen für den Verbraucher geführt. Wir wissen nun mehr über die Inzidenz von BSE und konnten infolgedessen zusätzliche Maßnahmen treffen. Die Verbraucher und die Industrie müssen über die tatsächliche Lage in der gesamten EU informiert werden. Um dies zu erreichen, ist die flächendeckende Einführung des Testprogramms der beste Weg." Der für Forschung zuständige Kommissar Philippe Busquin fügte hinzu, "Ich stelle mit Befriedigung fest, dass die Gemeinsame Forschungsstelle der Kommission weitere Tests evaluiert, da nur zuverlässige Tests die wissenschaftliche Grundlage für ernsthafte und wirksame politische Maßnahmen schaffen können." ....mehr |