Zu
den Inhalten der Software gehören neben den Gründungsverträgen
der Europäischen Gemeinschaft und Verträgen zwischen den EU-Mitgliedstaaten
auch verbindliches sowie unverbindliches Recht. Dadurch könnten die
Schüler sehen, welche europäischen Richtlinien noch nicht in
nationales Recht umgesetzt seien, sagte Seidl. Zudem könnten die Schüler
über so genannte Links auf der CD-ROM im Internet eigenständig
recherchieren.
Allerdings
sollten die Schüler nicht etwa das komplette europäische Recht
lernen, sondern sich vielmehr anhand politischer Ereignisse in Themen einarbeiten,
sagte Jürgen Scheuermann, verantwortlicher Lehrer für den Fachbereich
Gemeinschaftskunde.
Auch
andere Fächer sollen mit einbezogen werden.
So kann sich der Biologie-Unterricht beispielsweise mit der europäischen
Pflanzenschutz-Richtlinie
beschäftigen oder das FachPhysikdie
Emmissions-Richtlinie
als Thema aufgreifen.
Die
Schüler sollten die Entscheidungen in Brüssel und Strassburg
kritisch hinterfragen:
“Europa beginnt
bei uns im Klassenzimmer.“