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Frau Fischer, beginnen Sie mit der Säuberungsaktion, bitte! |
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Artikel 22
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| Äusserungen: http://www.bundesregierung.de/dokumente/Artikel/ix_24748.htm |
| vor und in den Medien dann noch korrekt? |
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Vorschlag von cenjur: verraten Sie uns, wo wir die längst fälligen und von Ihnen in Auftrag zu gebenden Laborberichte finden? Die nämlich benötigen dringend die Stellen, die das Fleisch zu kontrollieren und zu beurteilen haben. Denn ihnen ist bis zu unserem gestrigen Telefonat diese Richtlinie mit dem gravierenden Kontrollinhalt nicht bekannt gewesen. Die Richtlinie war bis 30.04.1998 in nationales Recht umzusetzen, was die Kohl-Regierung auch bis Juni 1998 tat. Dann aber waren Wahlkampf und Regierungswechsel wichtiger, als die ordnungsgemässe Umsetzung der die Bevölkerung schützenden Lebensmittel-Richtlinie. Im März 1999 endlich setzten Sie im zweiten Anlauf um. |
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Allerdings ganz offensichtlich ohne sich um die durchzuführenden Kontrollen zu kümmern. Da musste ja zuerst Oskar La Fontaine von der Bildfläche verschwinden und gesucht werden. Anschliessend kam der CDU-Spenden-Skandal, danach die Österreich-Sanktionierung. Alles war offensichtlich für Sie wichtiger, als die die Bevölkerung schützende Richtlinien-Umsetzungs-Anwendung. |
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Hören Sie also endlich auf, der EU-Kommission und ehemaligen Bundesregierung die Schuld zu geben. Die Schuld liegt einzig und alleine in Ihrer schlampigen Behandlung dieses Lebensmittel-Skandals. Aber das Wohl der Bevölkerung scheint Ihnen ja gänzlich egal zu sein. Oder wann wird endlich die Evakierungs-Richtlinie aus 1989 in nationales Recht umgesetzt? Wie lautete noch Ihre Eidesformel bei Regierungsantritt? |
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| Übrigens: unkorrekt ist Ihre Stellungnahme zur Aufhebung des Importverbots. Sie schreiben: |
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Während das Importverbot in Frankreich bis heute gilt, wurde es in Deutschland im März 2000 aufgehoben, nachdem der deutschen Forderung nach einer Kennzeichnungspflicht für britisches Rindfleisch auch für alle anderen EU-Staaten nachgekommen worden war. |
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richtig ist vielmehr, dass die EU-Kommission Deutschland und Frankreich regelrecht erpresst hat. So sollte bei Nichtaufhebung des Import-Verbots der Europäische Gerichtshof angerufen werden. Während Deutschland kuschte und einknickte, trotzte Frankreich der EU-Kommission, liess sich auch, wie von der Kommission angekündigt, vor dem EuGH verklagen und verklagte seinerseits die Kommission. |
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Wenn Sie nun noch etwas für die Bevölkerung tun wollen, fragen Sie EU-Kommissions-Präsidenten Prodi, warum man EU-Kommissar Fischler, Österreich, einem ausgezeichneten Fachmann im Bereich Landwirtschaft, die Bereiche Gesundheits- und Verbraucherschutz sowie Tierschutz und Veterinärangelegenheiten abgenommen und statt dessen dem irischen Juristen David Byrne übertragen hat. |