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Selten so gelacht - bedenkt
man die Bundesdruckerei! |
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Bundesdaten wohin?-
Heise.de
am 08.10.2002 mit interessanten Diskussionsbeiträgen zu diesem Artikel!
Seit 22. August 2002
ist die Bundesdruckerei
im freien Fall  |
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28.
April 2000
- Seit 120 Jahren ist die Bundesdruckerei (BDr) ein staatlicher Betrieb. Nun legt die Bundesregierung offensichtlich auf eine eigene Druckerei keinen Wert mehr. Noch im Herbst will sie das finanziell gesunde Unternehmen verkaufen. Die Beschäftigten wehren sich dagegen.
Die BDr druckt Geldscheine, Ausweise, Pässe und Führerscheine in Berlin, Bonn und Neu-Isenburg (Hessen). Hinzu kommen Steuerzeichen und Briefmarken. Bei der Herstellung von Chipkarten für den Mobilfunk und für Personaldokumente gehört sie sogar zu den Marktführern. Zur Produktionspalette gehören auch elektronische und papierne Dokumente wie Patente oder maßgeschneiderte Druckerzeugnisse...
zum
Volltext |
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cenjur:
Dr. Wolfgang Bötsch brachte es auf den Punkt: "Die Bundesdruckerei ist seit ihrem Bestehen ein wichtiger Garant für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland.
Sie ist alleiniger Hersteller von Personalausweisen, Reisepässen und Führerscheinen in unserem Land. Darüber hinaus stellt die Bundesdruckerei die Hälfte aller deutschen Banknoten
her..."
zum
Volltext - Die Bundesdruckerei war nicht umsonst seit 120
Jahren Staatsbetrieb. Selbst Waigel wollte aus
Sicherheitsgründen nur 49 % (im Gegensatz zu den jungen
Liberalen!) verkaufen, da die Bundesdruckerei hochsensible
Daten und Dokumente unserer Nation verarbeitet. Aber
Geldnot-Sicherheitsrisiko Hans Eichel hatte wohl keinerlei
Skrupel, 100 % an einen weltweiten Investmentpool APAX
(Sitz London) zu verkaufen. England,
nicht in der WU, spioniert bekanntlich mit Amerika über das
Spionagesystem Echelon Europa aus. Wenn APAX
einmal die Bundesdruckerei abstösst, wer hat dann weltweit alle
notwendigen Daten Deutschlands, ganz ohne Spionagesystem,
"dank" Geldnot-Sicherheitsrisiko Hans Eichel... Internetdiskussion
u.a. mit dem zwischenzeitlich leider verstorbenen wau holland
vom April 2000 zum Verkauf... |
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Mit Volldampf in die
Katastrophe!? |
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cenjur
fordert: die Verkäufe unserer ehemaligen Bundesunternehmen
Bundesdruckerei und Bundesanzeiger auf den datenschutz- und
verfassungsrechtlichen Prüfstand! |
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Bundesdruckerei
Druckerei der Bundesrepublik? |
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Das muss man
sich einmal unter grundgesetzlichen, verfassungsrechtlichen und
datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten überlegen: |
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Neuer Eigentümer der Bundesdruckerei
Im November 2000 wurde das ehemalige Bundesunternehmen von Apax Partners erworben. Apax Partners & Co ist eine renommierte, international tätige Gesellschaft mit 13 Büros in 10 Ländern, die Eigenkapitalfonds mit einem Anlagevolumen von 12 Mrd. Euro berät. Apax Partners verfügt über 30 Jahre Erfahrung in Europa, davon 10 Jahre in Deutschland.
Apax Fonds sind an namhaften deutschen Unternehmen beteiligt, u. a. an der Autobahn Tank & Rast GmbH, die der Bund im Jahr 1998 privatisiert hat.
Produkte aus der Bundesdruckerei
Im folgenden sind die wichtigsten Erzeugnisse aufgelistet und mit den Produktionszahlen des Jahres 2001 versehen (die Zahlen wurden gerundet):
1.200 Millionen Banknoten
4,1 Milliarden Briefmarken für die Deutsche Post
9,1 Millionen Personalausweise
4,5 Millionen Reisepässe
99,00 Millionen Markenbogen Steuerzeichen
Patentschriften
DEPAROM® (CD-ROM mit Patentinformation)
Kraftfahrzeugbriefe und -scheine
4,8 Mill. EU-Kartenführerscheine
Wertpapiere
Haushaltspläne
Bundesgesetzblätter
Amts- und Ministerialblätter
Drucksachen des Bundeskriminalamtes
Dienstausweise |
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Wie bitte,
Daten der Bundesbürger nicht mehr in Bundeshand? Wer ist denn
bitte authentos, die ja jetzt wohl unsere Dienstausweise,
Führerscheine, Reisepässe herstellen? Darf man einmal fragen,
wo hier der Datenschutz bleibt, die staatliche Fürsorgepflicht
nach dem Grundgesetz?
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Unfassbar,
dass ein souveräner Staat, dazu noch die einst erste
Wirtschaftsnation Europas, Ausweise seiner Staatsbürger nicht
mehr selbst herstellt, sondern dies Firmen anderer Nationen
überlässt. Ist das überhaupt verfassungs- und
datenschutzmässig zulässig?
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cenjur
fordert:
die Verkäufe unserer ehemaligen Bundesunternehmen
Bundesdruckerei und Bundesanzeiger auf den
verfassungsrechtlichen Prüfstand, denn auch der Bundesanzeiger
ist verkauft. Wer auch immer die Herausgebergemeinschaft
oder DuMont Schauberg sind - es ist nicht die bundesdeutsche
Regierung, die unter
anderem unsere amtlichen Mitteilungen herausgibt.
Interessant auch die
Haltung des Bundeskartellamtes, bedenkt man, wer oberster
Dienstherr ist... Wer stellte bis zur rot-grünen
Bundesregierung Wirtschafts- und Justizminister?
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"Mit der Zustimmung des Bundesrates im Mai 1997 trat das
Luftverkehrsnachweissicherungsgesetz zum 1. Juli 1997 in Kraft. Das Gesetz schaffte die Voraussetzungen für die vollständige Privatisierung der Deutschen Lufthansa. Hauptziel des Gesetzes war es sicherzustellen, daß die Mehrheit deutscher Anteilseigner an deutschen Luftfahrtunternehmen jederzeit garantiert ist oder im Extremfall wiederhergestellt werden kann. Dies ist notwendig, weil die Luftverkehrsabkommen mit den meisten Ländern der Welt verlangen, daß die Mehrheit der Anteile an den deutschen Gesellschaften, die entsprechende Streckenrechte wahrnehmen, in der Hand deutscher Anlieger liegt und unter deren Kontrolle bleibt. Nur unter dieser Voraussetzung können die deutschen Luftverkehrsgesellschaften die jeweiligen Vertragsstaaten anfliegen. Auch aufgrund europäischen Rechts muß die Fluggesellschaft nachweisen, daß sich ihre Aktien mehrheitlich im Eigentum von Deutschen oder Staatsbürgern/Unternehmen der EU befinden..." |
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Mehrheitlich
in deutschem Besitz - so die Vorschrift im Bereich
Fluggesellschaften - und bei Pässen, Ausweisen,
Führerscheinen, Banknoten, Energie, Trinkwasser, Mineralöl ist
egal, in wessen (mehrheitlichem) Besitz sich etwas befindet?
Merkwürdig, wirklich merkwürdig... |
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Privatisierung
der Marktwirtschaft
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Von den Pflichten des
Staates und Rechten des Bürgers
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Siehe auch "Deutschlands
Ausverkauf - der Kabelnetz-Verkauf"
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