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Hilmar
Kopper am 17. Januar 2002 in BerlinOnline |
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Sehr
geehrter Herr Kopper, Nun denn,
Herr Kopper, legen
wir doch endlich die Karten auf den Tisch. Sagen Sie dem deutschen
Unionsbürger, wie es um ihn und unsere Nation wirklich bestellt ist.
Denn die Realität lautet nicht, wie Sie schreiben: "...So gebe es
hier zu Lande inzwischen Niederlassungen von mehr als 20 000
ausländischen Firmen, die etwa zwei Millionen Menschen
beschäftigten...", die traurige Realität lautet: wer
ist im Besitz des mindestens 50,1%igen Aktienkapitals deutscher
Grosskonzerne? Wieviel Beschäftigte gibt es bei ausländischen
Investoren deutscher Grosskonzerne? Der deutsche Unionsbürger muss es
nämlich wissen, damit ihm klar wird, warum er seinen Arbeitsplatz
verliert, sei dies nun bei der Deutschen Bank oder bei der Adam
Opel AG. Die Anteilseigner (Aktionäre) der Grosskonzerne machen den
Profit, zerschlagen die Konzerne und verkaufen. Weiteres trauriges
Beispiel: VEBA - ARAL - DEA - Deutschland wird abhängig, merkwürdige
Globalisierung, finden Sie nicht auch? |
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Deutsche Bank AG: nehmen wir einmal an, der Hauptsitz der Deutschen Bank würde zB nach London verlegt. Wie ist denn dort das Gehaltsniveau; wären dort auch den Angestellten zB 13,5 Gehälter zu zahlen? Hat nicht ein Kapitalanleger oder Global-Player ganz andere Interessen? Sind die - eigentlich - so mit Deutschland vergleichbar, mit einem Land, das über das beste Sozialnetz weltweit verfügt? Warum ist denn Deutschland selbst bei einer rot/roten Regierung noch für Kapitalanleger interessant? Wird unter dem Motto "Globalisierung" Geld aus unserem Land gezogen? Was würde das für unsere arbeitende Bevölkerung bedeuten, Arbeitsplatzerhalt, Arbeitsplatzbeschaffung oder Arbeitslosigkeit? |
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Gott sei Dank hat Deutschland noch "Mutter" Allianz mit Namensaktien! |
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Gudrun Seidl,
cenjur CE juristisch-politisches Info-Magazin von SEIDL |
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