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Update 05.04.2003 und weitere Fragen: |
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P R E S S E M I T T E I L U N G |
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Flugzeug-Crash Bodensee: |
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Strasbourg/Freiburg, 04. Juli 2002 Am 21. Juli 2000 mußte ein Pilot in Wien notlanden, weil er sich auf die Technik verlassen hatte. cenjur berichtete unter http://www.seidl.de/pages/stern.htm und http://www.seidl.de/pages/standardnot.htm Das aber wollte man nicht wahrnehmen. Statt dessen hieß es "Pilotenfehler" – im tragischen Flugzeug-Crash über dem Bodensee heißt es bereits "Fluglotsenfehler"... cenjur, das Europaexperten-Magazin, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Verantwortlichen, die im Luftfahrt- und Schifffahrtsverkehr nicht den neuesten Stand der Technik anwenden. TCAS – dies ist allgemein unter Experten bekannt, kann zu Fehlfunktionen führen. Bereits im Jahre 1999 können wir zu TCAS von Marcus Wassmer unter http://www.dfs.de/T099/BACKGROUNDE/tcas_11_99.html lesen: "TCAS Lebensretter und zugleich Risiko? – Chancen und Risiken von TCAS" sowie "Funktionsprinzip von ACAS/TCAS, Technische Uni Braunschweig" unter http://www.ifev.tu-bs.de/wwwreb/tcas/prinzip.html Ob beide Maschinen mit TCAS ausgestattet waren oder nicht, ob TCAS am Boden ein- oder ausgeschaltet war, ist nicht die Frage. Es ist auch nicht vorrangig die Frage, ob der Fluglotse einen Fehler begangen hat oder nicht. Die Fragen sind vielmehr:
> Warum gingen beide Maschinen in den Sinkflug?
Bildlich gesprochen kann man das Datenfunksystem mit einem Orchester (Fluggerät, Maschinen, Computer und Mensch) und seinem Dirigenten (das Datenfunksystem) vergleichen. cenjur sprach mit Jürgen Vogt, b.e.s.t. AG und bat um Erklärung seiner Datenfunksysteme: Jürgen Vogt: mobile Datenfunksysteme können solche Szenarien, wie sie sich jetzt beim Flugzeug-Crash über dem Bodensee abspielten, verhindern und den weltweiten Flugverkehr nicht nur sicherer, sondern auch effizienter machen. Die Flugzeuge kommunizieren selbständig mit anderen Maschinen und dem Tower. Sie tauschen Daten über Position, Höhe und Geschwindigkeit aus. Computer berechnen die Flugkorridore und unterstützen die Fluglotsen im Tower. Die Systeme registrieren frühzeitig, wenn sich zwei Flugzeuge im selben Luftkorridor bewegen. Das erleichtert es den Piloten, den notwendigen Sicherheitsabstand einzuhalten. Die übrigen Sicherheitssysteme im Cockpit schlagen erst Alarm, wenn die Flugzeuge bereits auf Kollisionskurs sind. http://www.best-telemetry.de/presse/presse_luftfahrt_01.htm "Mobiler Datenfunk verhindert Kollisionen im Luftraum". Warum, fragt cenjur die Verantwortlichen, werden nicht Luft- und Schifffahrt mit dem neuesten Stand der Technik ausgestattet? Etwa weil Amerika keine europäischen Sicherheitssysteme will? Wie weit lassen sich Deutschland und Europa noch von Amerika bevormunden? Wie durch ein Wunder kamen nur 71 Menschen, darunter 45 Kinder ums Leben. Wann kommt endlich das europäische Datenfunksystem aus den Niederlanden und Deutschland zum Einsatz? |
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Gudrun Seidl, cenjur CE juristisch-politisches Info-Magazin |
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