Spott und Hohn erlaubt, Bürgerprotest nicht?!

 

Dr. Patrick Mayer kämpfte für Artikel 5

 

Unsere Pressemeldung von heute,
die ots nicht veröffentlichen will
cenjur ist von niemandem abhängig und veröffentlicht so, wie Pressefreiheit sein soll:
unparteiisch, authentisch; online kostenfrei

 

28. Dezember 2001: dpa weigerte sich, unsere Pressemeldung vom 28. Dezember 2001 herauszugeben. Begründung: "es würde ihre Kunden nicht interessieren, zu fachlich" - cenjur geht bereits dagegen vor.


03. Januar 2002:  ots, kostenpflichtige [Nachrichten-Tochter] der dpa, war nicht bereit, unsere [Pressemeldung] von heute zu verbreiten. cenjur ist bekannt, authentisch und unzensiert zu berichten. Der Journalist soll die Stimme des Volkes sein. Wenn aber mögliche Werbeaufträge bei "unangenehmen" Meldungen verloren gehen, haben wir keine Pressefreiheit in unserem Land. Das soll man dann aber auch bitte aussprechen. [Zensur ist Diktatur, die hatten wir], daher ja auch die besondere Verankerung der Pressefreiheit in unserem Grundgesetz. Wenn aber Volkesmeinung nicht mehr verbreitet werden darf, weil möglicherweise Werbeaufträge dem entgegenstehen, dient man nicht mehr dem Volk, sondern dem Mammon. [Wohin das führte], [lehrt uns die Vergangenheit] -[ wohin es uns bringt zeigt die Gegenwart]. Erstrebenswerte Ziele? Lesen Sie hier die online-Korrespondenz:

 
Betreff: Nichtveröffentlichung unserer Pressemeldung von heute
Datum: Thu, 03 Jan 2002 15:39:57 +0100
Von: cenjur@t-online.de
An: petersen@newsaktuell.de

Sehr geehrter Herr Petersen, nachdem ich bis zum jetzigen Zeitpunkt keinen Rückruf erhalten habe, berichte ich von diesem Vorfall auf unseren Internetseiten unter http://www.cenjur.de/seidlhome.htm  und http://www.cenjur.de/presse/schomann.htm  - cenjur verbreitet nicht erst die erste Pressemeldung über ots, wie Sie unschwer bei Eingabe des Namens cenjur auf Ihren Seiten http://www.presseportal.de  feststellen können. Sie sehen auch, dass cenjur nicht nach einer Parteizugehörigkeit fragt. 

Im konkreten Fall von heute erreichten cenjur bisher ausschliesslich Nachrichten von Menschen wie solche, die cenjur nun stellvertretend für viele dieser Branche hier verbreiten wollte. Darf ich an den diesbezüglich erst vor kurzer Zeit in der Bild-Zeitung erschienenen Beitrag eines Tankstellenpächters erinnern? 

Ihre Haltung cenjur gegenüber könnte ich verstehen, wenn wir Meldungen zB von ESSO oder irgendeinem Mineralölkonzern zurückgehalten, also zensiert, hätten. Das haben wir nicht. Bis zum heutigen Tag liegt uns noch keine Konzernmeldung eines Konzerns vor. Aus diesem Grunde sehen wir ja auch Ihre Nichtveröffentlichung als einen groben Verstoss gegen Artikel 5 Grundgesetz, wogegen wir natürlich als CE juristisch-politisches Info-Magazin verständlicherweise vorgehen werden. 

Ich darf Sie an dieser Stelle, sehr geehrter Herr Petersen, wirklich eindringlich auf die Folgen dieser Pressezensur für die bundesdeutsche Presse aufmerksam machen. Eindringlich mache ich Sie auf Artikel 5 Grundgesetz aufmerksam. Wir sind ein Rechtsstaat und das Grundgesetz ist Schutzgesetz!
Mit freundlichen Grüssen Gudrun Seidl, cenjur  CE juristisch-politisches Info-Magazin http://www.cenjur.de  

Betreff: Nichtveröffentlichung unserer Pressemeldung von heute
Datum: Thu, 03 Jan 2002 15:39:57 +0100
Von: cenjur@t-online.de
An: petersen@newsaktuell.de

Sehr geehrter Herr Petersen, nachdem ich bis zum jetzigen Zeitpunkt keinen Rückruf erhalten habe, berichte ich von diesem Vorfall auf unseren Internetseiten unter http://www.cenjur.de/seidlhome.htm  und http://www.cenjur.de/presse/schomann.htm  - cenjur verbreitet nicht erst die erste Pressemeldung über ots, wie Sie unschwer bei Eingabe des Namens cenjur auf Ihren Seiten http://www.presseportal.de  feststellen können. Sie sehen auch, dass cenjur nicht nach einer Parteizugehörigkeit fragt.

Im konkreten Fall von heute erreichten cenjur bisher ausschliesslich Nachrichten von Menschen wie solche, die cenjur nun stellvertretend für viele dieser Branche hier verbreiten wollte. Darf ich an den diesbezüglich erst vor kurzer Zeit in der Bild-Zeitung erschienenen Beitrag eines Tankstellenpächters erinnern?

Ihre Haltung cenjur gegenüber könnte ich verstehen, wenn wir Meldungen zB von ESSO oder irgendeinem Mineralölkonzern zurückgehalten, also zensiert, hätten. Das haben wir nicht. Bis zum heutigen Tag liegt uns noch keine Konzernmeldung eines Konzerns vor. Aus diesem Grunde sehen wir ja auch Ihre Nichtveröffentlichung als einen groben Verstoss gegen Artikel 5 Grundgesetz, wogegen wir natürlich als CE juristisch-politisches Info-Magazin verständlicherweise vorgehen werden.

Ich darf Sie an dieser Stelle, sehr geehrter Herr Petersen, wirklich eindringlich auf die Folgen dieser Pressezensur für die bundesdeutsche Presse aufmerksam machen. Eindringlich mache ich Sie auf Artikel 5 Grundgesetz aufmerksam. Wir sind ein Rechtsstaat und das Grundgesetz ist Schutzgesetz! 
Mit freundlichen Grüssen Gudrun Seidl, cenjur CE juristisch-politisches Info-Magazin http://www.cenjur.de 

Betreff: Re: Ihr Auftrag von heute
Datum: Thu, 03 Jan 2002 13:07:01 +0100
Von: cenjur@t-online.de
An: Jens Petersen <petersen@newsaktuell.de>

Sehr geehrter Herr Petersen, für Ihre Rückantwort danke ich und betrachte das Nichtversenden als Pressezensur. Beste Grüsse Gudrun Seidl, cenjur CE juristisch-politisches Info-Magazin
Betreff: Re(2): Ihr Auftrag von heute
Datum: Thu, 03 Jan 2002 12:55:07 +0100
Von: "Jens Petersen" <petersen@newsaktuell.de>
An: cenjur@t-online.de

Sehr geehrte Frau Seidl,
es tut mir leid, aber diese Pressemitteilung werden wir nicht veröffentlichen. Diese Entscheidung ist endgültig und kann nicht angefochten werden.
Meine Kollegin Frau Sons, mit der Sie bereits Kontakt hatten, wird sich in Kürze bei Ihnen melden.
Mit freundlichen Grüßen Jens Petersen Head of Media Communications 
news aktuell GmbH, Mittelweg 144, 20148 Hamburg www.newsaktuell.de
Betreff: Re: Ihr Auftrag von heute
Datum: Thu, 03 Jan 2002 12:38:37 +0100
Von: cenjur@t-online.de
An: Jens Petersen <petersen@newsaktuell.de>
Sehr geehrte Herr Petersen, wir haben Pressefreiheit. Diese Zeilen erreichen mich zu Hauf von Bürgern unseres Landes, so auch diese. Ob Worte aus der Fäkaliensprache vorkommen, war mir gleichgültig, mich schockierten die Worte und machen mir Verzweifeltheit unserer Bürger, deren Stimme wir Journalisten sein sollen, mehr als deutlich. Dieser Mann, der original diese hilfeschreienden Zeilen an mich richtete, schreibt, was alle seiner Branche denken.
Wir sind die Stimme des Volkes, sollen es sein - dann haben wir auch die Pflicht, solch verzweifelten Meldungen zu bringen, ungeschönt, unverändert, authentisch. Unsere Bürger interessiert nicht der nächste Spendenskandal oder das Sechsleben unserer Politiker. Unsere Bürger haben Hunger und Durst im wahrsten Sinne des Wortes und Hunger und Durst nach Gerechtigkeit. Dazu ist meine Pressemeldung da. Bitte veröffentlichen Sie.
Dank und Gruss Gudrun Seidl, cenjur CE juristisch-politisches Info-Magazin
Betreff: Ihr Auftrag von heute
Datum: Thu, 03 Jan 2002 09:23:58 +0100
Von: "Jens Petersen" <petersen@newsaktuell.de>
An: cenjur@t-online.de

Sehr geehrte Frau Seidl,
vielen Dank für Ihren Auftrag von heute. Leider können wir die Pressemeldung "Lieber Kollege Schütz - wir sollen die Stimme des Volkes sein - lesen Sie, was wirklich los ist" nicht über unseren Nachrichtendienst verbreiten.
Dafür gibt es zwei Gründe: Im Text werden Worte verwendet, die der Fäkalsprache zuzuordnen sind. Das können und wollen wir unseren Empfängern nicht zumuten. Außerdem entspricht die Meldung nicht den journalistischen und nachrichtlichen Vorgaben, die für unseren Dienst unerlässlich sind. (Was ist wann wo und wie passiert?)
In unseren AGB § 1 heißt es, "Ungeachtet der Tatsache, dass na das Material nicht überprüft oder bearbeitet, behält na sich vor, das Material unter besonderen Umständen nicht zu verbreiten... "
Mit freundlichen Grüßen Jens Petersen Head of Media Communications news aktuell GmbH, Mittelweg 144, 20148 Hamburg

Betreff: Bitte sofort via ots Deutschland veröffentlichen
Datum: Thu, 03 Jan 2002 03:39:31 +0100
Von: cenjur@t-online.de
An: ots@newsaktuell.de

und zwar unter Wirtschaft - Politik - Vermischtes - Medien
Herzlichen Dank, noch ein gutes und gesundes 2002! Gudrun Seidl, cenjur CE juristisch-politisches Info-Magazin
Anlage: stern_schuetz.doc

 

Gudrun Seidl, cenjur CE juristisch-politisches Info-Magazin von SEIDL
seit 12 Jahren Bearbeitung/Produktion des EU-Rechts und EU-Berichterstattung
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