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Wie mächtig sind Wirtschaftsdatenbanken-Betreiber wie
GENIOS (Familie Holtzbrinck Handelsblatt, Tagesspiegel), Verein
Creditreform? cenjur führt es
vor am Beispiel Hoppenstedt (gegründet Ende des letzten Jahrhunderts
!). Die schwedische Bonnier-Gruppe wusste offensichtlich - im Gegensatz
zum bundesdeutschen Wirtschaftsministerium - den Wert der
Hoppenstedt-Daten zu schätzen und schloss im Jahr der Wiedervereinigung
1989 ein joint venture Abkommen mit Hoppenstedt. Es dauerte gerade
einmal 10 Jahre: per 01.01.2000 übernahm Bonnier
Hoppenstedt - bezeichnenderweise rührte sich auch jetzt kein
Wirtschaftsminister, essentielle Firmendaten deutscher Gross- und
Mittelstandsunternehmen wanderten endgültig nach Schweden [wie auch HEW
und BEWAG]
Welche
Infos lieferte Hoppenstedt seit 1989 dem, der sich diese CD-ROM für DM 14.000,--
kaufen konnte? Welche Suchmöglichkeiten hatte diese CD-ROM schon 1989?!
Wie umfangreich im Schaubild werden heute sogar die Strukturen unserer
Konzerne und Banken auf der Hoppenstedt CD-ROM dargestellt?! Schauen
Sie hier, welche Daten wie abruf- und recherchierbar waren, schauen Sie
sich dazu folgende Beispiel-Dokumente an, die von der Hoppenstedt-CD-ROM
Große und Mittelständische Unternehmen, Ausgabe 2/91 zum Preis von DM
14.000,-- von Gudrun Seidl recherchiert wurden. Schauen Sie sich die
Beteiligungs- und Eigentumsverhältnisse unserer Aktiengesellschaften
1989 und heute an. Wir wurden, wenn ich richtig recherchiert habe,
in nur 3 Jahren ausverkauft und zwar zwischen 1998 und 2001 - wurde der
Grundstein dazu mit dem Verschwinden der Namensaktien
gelegt? Warum verschwanden sie wieder und tauchen
heute, nachdem
wir aufgekauft sind,
wieder auf? Warum privatisierten die Finanzminister von SPD und
CDU das Staatsvermögen nicht seit 1959 in Namensaktien?
Kontrollieren Sie, recherchieren Sie mit uns auf den alten oder neuen Hoppenstedt-CD-ROMs Große und Mittelständische Unternehmen ab 1989...
(Anmerkung cenjur: neueste
Aktien-Info hier!)
Das Bundeskartellamt -
oberster Dienstherr der Bundeswirtschaftsminster (!) - muß diese
Datenbank ebenso gehabt haben, wie auch unser Wirtschaftsministerium.
Nur war dieses schon immer in Händen der FDP. Grüsse an dieser Stelle
von cenjur an die Treuhand und Herrn Rexrodt! - Wem gehören Handelsblatt,
Wirtschaftswoche und GENIOS? Welche Daten(banken) liegen bei GENIOS auf?
Wer hat hier welches Datenmaterial zur Verfügung, a) zur
Eigenverwendung b) zu welchem Preis für Anwender? Es wird Zeit, dass in Deutschland aufgeräumt
und ausgekehrt wird.
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